Freitag, 13. Februar 2009
Ein Jahr ist vergangen....
...und ich war bereits das zweite Mal in Ghana. Auch dies ist bereits wieder fast ein halbes Jahr her. Immer noch habe ich nicht mit meinen Berichten abgeschlossen und habe Angst, dass meine Erinnerungen irgendwann ganz verblassen, wenn ich nicht noch das Wichtigste sowie schöne und nicht so schöne Erlebnisse in meinem Blog revü passieren lasse. Nicht nur, dass ich es versprochen habe. Ich möchte es vor allem für mich selber tun. Dann kann ich irgendwann diesen Blog zu einem Buch binden lassen und es später meinen Enkelkindern zeigen - das wäre schön :-) Ich möchte nämlich unbedingt eine "coole" Oma werden, die einiges - ausser Krieg - erlebt hat, was in ihrem Leben sehr prägend war.
Das "deutsche" Leben hat mich längst wieder in seinen Bann gezogen. Die Zeit an der Uni ist vorüber und ich werde mich demnächst meiner Bacherlorarbeit widmen. Da ist es mit Sicherheit eine nette Abwechslung mal etwas anderes zu schreiben, als an meiner Arbeit.
Und für mich wird es während des Schreibens so sein, als würde ich wieder auf Reisen gehen. Warum ich wieder in Ghana war und was mich diesmal erwartet hat - all das werde ich zu Papier bringen. Vorerst noch ein paar Berichte, die bei meinem ersten Besuch in Vergessenheit geraten sind.
Das "deutsche" Leben hat mich längst wieder in seinen Bann gezogen. Die Zeit an der Uni ist vorüber und ich werde mich demnächst meiner Bacherlorarbeit widmen. Da ist es mit Sicherheit eine nette Abwechslung mal etwas anderes zu schreiben, als an meiner Arbeit.
Und für mich wird es während des Schreibens so sein, als würde ich wieder auf Reisen gehen. Warum ich wieder in Ghana war und was mich diesmal erwartet hat - all das werde ich zu Papier bringen. Vorerst noch ein paar Berichte, die bei meinem ersten Besuch in Vergessenheit geraten sind.
Samstag, 3. Mai 2008
Zurück in Deutschland
Wo ist die Musik auf den Strassen? Wo die vielen Farben hin? Hier scheint alles wie gewohnt und doch fremd....
Eines ist sicher....so chaotisch, stressig und traurig auch einiges war: Ich habe Ghana auf eine Art und Weise doch lieben gelernt und ich vermisse die "etwas andere Welt"......
Eines ist sicher....so chaotisch, stressig und traurig auch einiges war: Ich habe Ghana auf eine Art und Weise doch lieben gelernt und ich vermisse die "etwas andere Welt"......
Donnerstag, 3. April 2008
Planaenderung
Da ja mein neues Praktikum in Bremen am 1. Juni losgeht, komme ich bereits am 30.April wieder nach Bremen. Haben den Flug gestern umgebucht und freue mich tierisch auf zuhause. Ich habe allerdings in der letzten Zeit doch wirklich noch Gefallen an diesem chaotischen Land gewonnen. Das alles habe ich meiner Reise in den Norden Ghanas zu verdanken, wo ich auf Menschen getroffen bin, durch die ich Ghana noch einmal von einer ganz anderen Seite erlebt habe.
SORRY
Liebe Leser (ich hoffe da sind ueberhaupt noch welche),
lange, lange habe ich nicht geschrieben. I am really sorry.....
Jetzt habe ich jedoch wieder Zeit und Lust zu schreiben, da ich nun endgueltig damit abgeschlossen habe, dass aus meinem Praxissemster hier in Ghana noch etwas rauszuholen ist.
Die Arbeit bei der Zeitung ist keine Arbeit, ist es auch egeal, ob ich da bin oder nicht. Wenn ich da bin, bin ich nicht selten die Einzige in der Redaktion. Redaktionssitzungen gibt es nicht und auch sonst wird mehr als chaotisch gearbeitet. Viele Redaktuere werden seit Monaten nicht bezahlt, Geldnöte ohne Ende. Zeitungen haben einen ganz anderen Wert als in Europa. Viele kommen schon nicht mehr zur Arbeit und mir wird immer nur gesagt ich solle die Augen und Ohren offen halten fuer irgendwelche Themen. Super Ansage fuer jemanden, der ein Praktikum in einem fernen und vor allem fremden Land macht und ueberhaupt keine Ahnung hat wo hier was passiert, da es auch keine Pressemitteilungen gibt! Seit Wochen warte ich auf einen Intervietermin mit der Ministerin fuer Kinder- und Frauenrechte....auch da passiert nichts. Das ist Ghana.....ein wenig VIEL anders!
Was ich geschrieben habe, ist bis heute nicht gedruckt wurden.ISuper Sachen waren dabei. Ich verstehe es beim besten Willen nicht. Habe es aufgegeben, dass ich hier noch etwas lernen kann und mir einen neuen Praktikumsplatz in Bremen gesucht. Das Land an sich hat mich einiges gelehrt, keine Frage. Ich sehe vieles mit anderen Augen, doch hilft mir das für meinen zukünftigen Beruf erst einmal nicht weiter.
Sonntag, 24. Februar 2008
Mich hat's erwischt...
Wie gesagt habe ich bis jetzt noch keinen Fuss in die Zeitungsredaktion setzen koennen. Vielmehr lag ich mit Malaria im Bett oder hing im Garten, wenn ich die Hitze drinnen nicht aushalten konnte. Um es gleich vorweg zu nehmen: mir geht es wieder besser und ich werde Montag, also morgen, endlich anfangen zu arbeiten.
Angefangen hat alles bereits vor zwei Wochen als mich staendige Kopfschmerzen angefangen haben zu plagen. Mindestens sechs Monate hatte ich nun keinen Migraeneanfall mehr und war schon leicht genervt, das dies jetzt in Afrika wieder einzusetzen schien. Mit meinen Tabletten, die ich von daheim mitgebracht hatte, habe ich mich ueber Wasser gehalten und bin sogar am Wochenende noch vereist, um mir das etwa 400 km entfernte Kumasi im Landesinneren anzuschauen. Das haette ich lieber sein gelassen.
Einen Tag nach meiner Ankunft zurueck in Accra musste ich ins Krankenhaus, da sich zu den starken Kopfschmerzen noch Fieber, kalte Schweissausbrueche und Erbrechen gesellt haben.
Nach meinem Bluttest wurde ich mit Medikamenten ueberschuettet. Weil der Arzt sich nicht sicher war, ob sich nun Malariaerreger unsichtlich hinter meiner Leber verstecken, habe ich zu allererst eine 24-Tabletten-Kur-in 3 Tage verordnet bekommen. Nebenbei habe ich brav mein Doxy (Antibiotika) weiter genommen, das zur Vorbeugung von Malaria dient. Dann noch eine ganze Palette hochdosierter Schmerztabletten. Meine Antibabypille haette ich getrost im Klo runterspuelen koennen... habe sie trotzdem genommen, denn sie hat mir ihrer roten Faerbung dem ganzen Tablettencocktail die Krone aufgesetzt. Das war kein Zuckerschlecken.
Gerstern habe ich dann meine letzte Tablette gegen Malaria genommen und nun geht es mir wirklich besser. Naechste Woche muss ich dann zu einem erneuten Bluttest ins Krankenhaus.
War es nun wirklich Malaria oder ein heftiger Grippe-Infekt? Ja....auch ich weiss nicht wirklich was das nun war und welche Tablettten ich da die letzte Woche so alle durcheinander genommen habe. Weiter moechte ich da auch nicht drueber nachdenken. Ich bin froh, dass es mir so unerwartet von einem Tag auf den anderen wieder besser ging und ich mich nun endlich auf einen neuen und hoffentlich angenehmeren Arbeitsplatz freuen kann.
Angefangen hat alles bereits vor zwei Wochen als mich staendige Kopfschmerzen angefangen haben zu plagen. Mindestens sechs Monate hatte ich nun keinen Migraeneanfall mehr und war schon leicht genervt, das dies jetzt in Afrika wieder einzusetzen schien. Mit meinen Tabletten, die ich von daheim mitgebracht hatte, habe ich mich ueber Wasser gehalten und bin sogar am Wochenende noch vereist, um mir das etwa 400 km entfernte Kumasi im Landesinneren anzuschauen. Das haette ich lieber sein gelassen.
Einen Tag nach meiner Ankunft zurueck in Accra musste ich ins Krankenhaus, da sich zu den starken Kopfschmerzen noch Fieber, kalte Schweissausbrueche und Erbrechen gesellt haben.
Nach meinem Bluttest wurde ich mit Medikamenten ueberschuettet. Weil der Arzt sich nicht sicher war, ob sich nun Malariaerreger unsichtlich hinter meiner Leber verstecken, habe ich zu allererst eine 24-Tabletten-Kur-in 3 Tage verordnet bekommen. Nebenbei habe ich brav mein Doxy (Antibiotika) weiter genommen, das zur Vorbeugung von Malaria dient. Dann noch eine ganze Palette hochdosierter Schmerztabletten. Meine Antibabypille haette ich getrost im Klo runterspuelen koennen... habe sie trotzdem genommen, denn sie hat mir ihrer roten Faerbung dem ganzen Tablettencocktail die Krone aufgesetzt. Das war kein Zuckerschlecken.
Gerstern habe ich dann meine letzte Tablette gegen Malaria genommen und nun geht es mir wirklich besser. Naechste Woche muss ich dann zu einem erneuten Bluttest ins Krankenhaus.
War es nun wirklich Malaria oder ein heftiger Grippe-Infekt? Ja....auch ich weiss nicht wirklich was das nun war und welche Tablettten ich da die letzte Woche so alle durcheinander genommen habe. Weiter moechte ich da auch nicht drueber nachdenken. Ich bin froh, dass es mir so unerwartet von einem Tag auf den anderen wieder besser ging und ich mich nun endlich auf einen neuen und hoffentlich angenehmeren Arbeitsplatz freuen kann.
Neuer Arbeitsplatz
Tschuess Parlament, tschuess Radiostation. Das Praktikum beim Radiosender war um einiges schneller wieder beendet als gedacht. Leider gab es in der Redaktion einige Probleme, die ich versuche kurz zu erlaeutern:
1.) Fast das gesamte Programm wird in Twi ausgestrahlt, bis auf fuenf Minuten Buisness-News am Tag. Das mit dem Parlament waere ja alles ganz spannend geworden, nur haette ich nie mehr machen koennen als zu kleinen Teilen an der Berichterstattung mitzuarbeiten, da ich nicht auf Englisch haette berichten duerfen, weil ja nicht auf Englisch berichtet wird. Warum man mir das nicht frueher gesagt hat ist mir schleierhaft. Man hat doch wohl nicht allen Ernstes gedacht ich koennte fließend Twi, oder????
2.) Die staendig arbeitsinterne Anbaggerei steigerte sich enorm und ich haette es keinen Tag langer mehr mitmachen wollen. Natuerlich habe ich anfnags meine Handynummer an ein paar wenige Redakteure raus gegeben da mir gesagt wurde, dass dies der Terminabsprache sehr hilfreich sei. Die Freigabe meiner Nummer fuehrte zu bis an die 15 Anrufe am Abend, die ausschliesslich privaten Zwecken dienten. Dass ich verlobt bin und demnaechst heiraten werde, (die typische Ausrede) schien die netten Herren kein bisschen zu stoeren. Stadessen wurde ich gefragt, ob man da nicht mal eben was dran aendern koennte. Hm......
Das Ganze ging dann spaeter so weit, dass ich von einem als Rassistin beschimpft wurde, weil ich ja angeblich nicht auf schwarze Maenner stehen wuerde und generell ein Problem mit Schwarzen haette. Obwohl mir natuerlich klar ist, dass nicht ich sondern er ein Problem hat, empfand ich die ganze Situation doch als sehr unangenhem.
Ich habe mich dann nach einem neuen Arbeitsplatz umgeschaut und meine Anfrage war erfolgreich. Letzte Woche Dienstag haette ich bei einer Zeitung anfangen koennen, waere ich nicht krank geworden.....
1.) Fast das gesamte Programm wird in Twi ausgestrahlt, bis auf fuenf Minuten Buisness-News am Tag. Das mit dem Parlament waere ja alles ganz spannend geworden, nur haette ich nie mehr machen koennen als zu kleinen Teilen an der Berichterstattung mitzuarbeiten, da ich nicht auf Englisch haette berichten duerfen, weil ja nicht auf Englisch berichtet wird. Warum man mir das nicht frueher gesagt hat ist mir schleierhaft. Man hat doch wohl nicht allen Ernstes gedacht ich koennte fließend Twi, oder????
2.) Die staendig arbeitsinterne Anbaggerei steigerte sich enorm und ich haette es keinen Tag langer mehr mitmachen wollen. Natuerlich habe ich anfnags meine Handynummer an ein paar wenige Redakteure raus gegeben da mir gesagt wurde, dass dies der Terminabsprache sehr hilfreich sei. Die Freigabe meiner Nummer fuehrte zu bis an die 15 Anrufe am Abend, die ausschliesslich privaten Zwecken dienten. Dass ich verlobt bin und demnaechst heiraten werde, (die typische Ausrede) schien die netten Herren kein bisschen zu stoeren. Stadessen wurde ich gefragt, ob man da nicht mal eben was dran aendern koennte. Hm......
Das Ganze ging dann spaeter so weit, dass ich von einem als Rassistin beschimpft wurde, weil ich ja angeblich nicht auf schwarze Maenner stehen wuerde und generell ein Problem mit Schwarzen haette. Obwohl mir natuerlich klar ist, dass nicht ich sondern er ein Problem hat, empfand ich die ganze Situation doch als sehr unangenhem.
Ich habe mich dann nach einem neuen Arbeitsplatz umgeschaut und meine Anfrage war erfolgreich. Letzte Woche Dienstag haette ich bei einer Zeitung anfangen koennen, waere ich nicht krank geworden.....
Dienstag, 5. Februar 2008
Huch....
...habe ich gedacht, als mein Chef mir heute sagte, dass ich ab morgen an der täglichen Berichterstattung aus dem Parlament mitwirken solle. Da ist mir sofort eingefallen was ich brauche: ganz schnell ein Buch, das mir die Politik Ghanas noch naeher bringt. Ich habe doch leicht Angst mich zu blamieren..ansonsten gilt: learning by doing :-)
Montag, 4. Februar 2008
There is no hurry in life
Ich glaube es gibt nichts treffenderes als diesen Spruch, um die Lebenseinstellung der Ghanaen zu erklaeren. Ueberall herrscht ein einziges Choas, ganz besonders im Strassenverkehr, aber hier laesst sich einfach niemand aus der Ruhe bringen. Gut, dass ich ein geduldiger Mensch bin, da faellt es mir nicht so schwer noch geduldiger zu werden. Denn ohne Geduld kommt man hier wirklich nicht weit.
Heute morgen bin mit einem Trotro zur Arbeit gefahren und habe ganze 1,5 Stunden gebraucht. Zuhause haette es die Straßenbahn in weniger als 20 Minuten geschafft.Verschwitzt und dreckig von den vielen Abgasen und dem Sand, der auf der Strasse aufgewirbelt wird, duerfte ich gleich als ich in die Redaktion kam wieder umdrehen - Interviewtermin ist ausgefallen. Nun habe ich für heute frei.....einfach hinnehmen. Also bin ich wieder in ein Trotro gestiegen um zurueck nach Soko (so heisst mein Ort) zu fahren.
Ich moechte versuchen euch zu beschreiben, wie man hier von Ort zu Ort kommt:
Ueberall fahren Kleinbusse irgendwo hin. Meine Beschreibung klingt bis jetzt sehr ungenau, aber so ist es...genauer wird sie nicht werden, da der Transport auch nicht genauer gereglet ist. Eins zwei Haupthaltestellen gibt es schon, aber auch diese sind nicht gekennzeichnet. Man muss sich hier wirklich alles gut einpraegen - was nicht wirklich einfach ist, da vieles gleich aussieht und die Strassen meist keine Namen haben. Ansonsten springt man irgendwo unterwegs rein und hofft, dass man zumindest auf dem fast richitgen Weg ist. Und wenn man was wieder erkennt , steigt man einfach aus.
Im Trotro ist es unglaublich heiss und man sitzt mit etwa 30 Leuten, teils uebereinander gestapelt, in einem Gefaehrt, in dem ich staenidig Angst habe, dass es gleich auseinander bricht.
Anfangs musste ich mich sehr daran gewoehnen, dass wenn du als Weisser in solch einen Trotro einsteigst alle Augen der restlichen 30 Menschen auf dich gerichtet sind. Das dauert dann etwa zwei, drei Minuten, hier und da wird getuschelt und dann bin auch ich wieder uninteressant - meistens.
Ganz bald werde ich auch wieder schreiben, denn ich habe hier schon einiges erlebt. Momentan haelt es sich die Waage zwischen Positiv und Negativ, aber ich mache stets das Beste draus und geniesse meine Zeit bis jetzt sehr.
Ich werde jetzt die Strasse runter laufen, um etwas Reis zu besorgen. Und dann lege ich mich unter eine Palme, hoere die super schoene Musik aus Afrika und relaxe......There is no hurry in life!
Heute morgen bin mit einem Trotro zur Arbeit gefahren und habe ganze 1,5 Stunden gebraucht. Zuhause haette es die Straßenbahn in weniger als 20 Minuten geschafft.Verschwitzt und dreckig von den vielen Abgasen und dem Sand, der auf der Strasse aufgewirbelt wird, duerfte ich gleich als ich in die Redaktion kam wieder umdrehen - Interviewtermin ist ausgefallen. Nun habe ich für heute frei.....einfach hinnehmen. Also bin ich wieder in ein Trotro gestiegen um zurueck nach Soko (so heisst mein Ort) zu fahren.
Ich moechte versuchen euch zu beschreiben, wie man hier von Ort zu Ort kommt:
Ueberall fahren Kleinbusse irgendwo hin. Meine Beschreibung klingt bis jetzt sehr ungenau, aber so ist es...genauer wird sie nicht werden, da der Transport auch nicht genauer gereglet ist. Eins zwei Haupthaltestellen gibt es schon, aber auch diese sind nicht gekennzeichnet. Man muss sich hier wirklich alles gut einpraegen - was nicht wirklich einfach ist, da vieles gleich aussieht und die Strassen meist keine Namen haben. Ansonsten springt man irgendwo unterwegs rein und hofft, dass man zumindest auf dem fast richitgen Weg ist. Und wenn man was wieder erkennt , steigt man einfach aus.
Im Trotro ist es unglaublich heiss und man sitzt mit etwa 30 Leuten, teils uebereinander gestapelt, in einem Gefaehrt, in dem ich staenidig Angst habe, dass es gleich auseinander bricht.
Anfangs musste ich mich sehr daran gewoehnen, dass wenn du als Weisser in solch einen Trotro einsteigst alle Augen der restlichen 30 Menschen auf dich gerichtet sind. Das dauert dann etwa zwei, drei Minuten, hier und da wird getuschelt und dann bin auch ich wieder uninteressant - meistens.
Ganz bald werde ich auch wieder schreiben, denn ich habe hier schon einiges erlebt. Momentan haelt es sich die Waage zwischen Positiv und Negativ, aber ich mache stets das Beste draus und geniesse meine Zeit bis jetzt sehr.
Ich werde jetzt die Strasse runter laufen, um etwas Reis zu besorgen. Und dann lege ich mich unter eine Palme, hoere die super schoene Musik aus Afrika und relaxe......There is no hurry in life!
Montag, 28. Januar 2008
Gut angekommen...
Naja, jedenfalls fast gut - auf meinen Rucksack (also mein gesamtes Gepäck) habe ich bis gestern warten muessen. Zehn Mueckenstiche konnte ich bereits am ersten Abend verzeichnen. Diese Muecken sind wortwoertlich echt bissig...
Bestimmt interessiert es euch, wie es mir bis jetzt hier geht.
Etwas gleich vorweg: das mit den Fotos im Blog wird sehr schwer werden, da es meistens nicht geht, das Hochladen dauert bei den meisten Internetcafes eine Ewigkeit, oder es geht halt gar nicht. Ihr muesst euch die groesste Zeit ueber also ausschliesslich mit Berichten zufrieden geben.
Kurz nachdem ich den Flughafen hier in Accra verlassen hatte, wurde ich mit Eindruecken ueberschuettet: Chaos, Smog, Hitze pur, Muell ueberall und es stinkt, Polizei mit Maschinengewehren, Strassensperren, Armut (unvorstellbar traurig), gleichzeitig viele lachende Menschen und eine Heiterkeit, die ansteckt. Es ist schwer dieses in Worte zu packen - ehrlich.
Das Haus in dem ich untergebracht bin liegt eher im aermeren Stadtteil Accras, ein paar Strassen weiter schlafen die Menschen auf der Strasse (die ihr euch mehr wie staubige Sandwege vorstellehn muesst)! Vieles ist sehr runtergekommen und man mag kaum hinschauen.
Die Leute im Haus sind aber sehr nett und ich denke wir werden gut miteinander auskommen.
Ueber meine Arebeit kann ich noch gar nichts berichten, denn dort werde ich erst die Tage anfangen. Das Motto der Ghanaen: "There is no hurry in life."
Detallierte Eintraege folgen ganz bestimmt, doch noch bin ich so ueberrumpelt, dass ich mich nicht sortieren kann. Den Kulturschock habe ich natuerlich noch nicht ueberwunden und denke dies wird auch noch einige Zeit dauern, bis mir hier alles ein wenig vertrauter scheint.
Ganz bald werde ich mich wieder melden, denn nun wird Fussball geschaut. Mit einem Fernseher in der Strasse, um den viele,viele Menschen sitzen. Natuerlich werde ich Ghana beim Africa Cup of Nations die Daumen druecken.....
Mittwoch, 23. Januar 2008
Los geht´s nach Afrika
Morgen starte ich meine Reise nach Ghana. Mein Ziel: die Hauptstadt Accra...
Gerade bin ich in Gedanken noch einmal alles durchgegangen und ich glaube dieses Mal habe ich wirklich nichts vergessen (es wäre ein Wunder). Mit nur 16 Kilo fliege ich in die 1,7 Millionenstadt - mal sehen mit viel Kilo ich zurückkomme.
Hier aber erstmal ein paar Fotos aus dem Netz, eigene folgen.




Zu viel möchte ich auch noch gar nicht schreiben und kann ich auch nicht. Aber was ich momentan mit Sicherheit sagen kann ist, dass ich sehr, sehr neugierig bin was mich in Afrika erwartet, verbunden mit ein wenig Angst und leichtem Wehmut.
Dennoch: TSCHÜSS DEUTSCHLAND - HELLO GHANA :-)
Mittwoch, 19. Dezember 2007
GOODBYE ENGLAND
Die Sachen sind gepackt (ja es war wieder einmal ein Choas Mama, hahaha) und nur noch der Rest wie Zahnbürste muss dazu. Morgen werden wir dann um 6 Uhr in der Früh von einem Taxi abgeholt, weil noch keine U-Bahnen fahren und wir sonst auch zusammenbrechen würde mit unserem ganzen Gepäck.
Bremen hat uns schon ganz bald wieder. Meine Vorfreude ist so groß, dass ich mich kaum konzentrieren kann und es mir schwer fällt noch ein paar Worte zum Abschluss unseres Aufenthalts zu schreiben. Das Meiste is eh schon in meinem Blog zu lesen. Die letzte Woche war auf jeden Fall noch einmal wriklich schön. Wie die meisten von auch wissen, war es hier nicht immer leicht und das jetzt mal nicht auf die Uni bezogen, sondern auf die Wohnsituation und unseren Vermieter. Es hat sich aber über die Zeit gebessert. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht schreiben, denn es spielt nun auch keine Rolle mehr.
Ich werde immer Lachen müssen, wenn ich an so manche Nächte denke, wenn das Bett nachts mal wieder irgendwie geschrumpft ist und Christina den Abgang gemacht hat oder in anderen Nächten wohl an ihren Freund gedacht hat und einfach ihr Bein um mich geschlungen hat. Und ganz bestimmt werde ich London als die stressigste Stadt, in der ich bis jetzt war, in Erinnerung behalten. Solch ein Gewusel - unbeschreiblich.
Und nun denke ich gerade an Ghana - an ein Land ohne Zeit. Wie es dort wohl werden wird? In etwa vier Wochen werde ich wieder in den Flieger steigen und mich auf den Weg nach Afrika machen. Aber jetzt erst mal nach hause zu meiner Familie und meinen Freunden. Die nächsten Tage werde ich mit Sicherheit nicht bloggen und daher wünsche ich allen, die dies hier lesen
Bis ganz bald, wenn ich die nächste Reise antrete....
Bremen hat uns schon ganz bald wieder. Meine Vorfreude ist so groß, dass ich mich kaum konzentrieren kann und es mir schwer fällt noch ein paar Worte zum Abschluss unseres Aufenthalts zu schreiben. Das Meiste is eh schon in meinem Blog zu lesen. Die letzte Woche war auf jeden Fall noch einmal wriklich schön. Wie die meisten von auch wissen, war es hier nicht immer leicht und das jetzt mal nicht auf die Uni bezogen, sondern auf die Wohnsituation und unseren Vermieter. Es hat sich aber über die Zeit gebessert. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht schreiben, denn es spielt nun auch keine Rolle mehr.
Ich werde immer Lachen müssen, wenn ich an so manche Nächte denke, wenn das Bett nachts mal wieder irgendwie geschrumpft ist und Christina den Abgang gemacht hat oder in anderen Nächten wohl an ihren Freund gedacht hat und einfach ihr Bein um mich geschlungen hat. Und ganz bestimmt werde ich London als die stressigste Stadt, in der ich bis jetzt war, in Erinnerung behalten. Solch ein Gewusel - unbeschreiblich.
Und nun denke ich gerade an Ghana - an ein Land ohne Zeit. Wie es dort wohl werden wird? In etwa vier Wochen werde ich wieder in den Flieger steigen und mich auf den Weg nach Afrika machen. Aber jetzt erst mal nach hause zu meiner Familie und meinen Freunden. Die nächsten Tage werde ich mit Sicherheit nicht bloggen und daher wünsche ich allen, die dies hier lesen
fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!
Bis ganz bald, wenn ich die nächste Reise antrete....
Dienstag, 18. Dezember 2007
O du schöne Weihnachtszeit
und in Kensington
Auch im so stressigen und überfüllten London liegt Weihnachten in der Luft. Überall riecht es nach Ruhe und Entspannung - ja, ich kann das wirklich riechen :-)! Heute waren wir erst im Science Museum und danach im Kaufhaus aller Kaufhäuser: Harrods. So schöne Handtaschen, Schuhe, Kleider und köstliche Leckereien - leider unbezahlbar für uns. Daher waren wir relativ schnell wieder draußen und sind lieber einen Kaffee trinken gegangen, als uns noch weiter damit zu beschäftigen uns Sachen anzuschauen, die wir uns eh nicht leisten können. In ein paar Jahren fliege ich dann nochmal nach London, wenn ich reich geheiratet habe - nicht wahr Adrian??? Hahahaha!!!
Wir genießen hier wirklich unsere letzten Tage, aber freuen uns von Tag zu Tag mehr auf Bremen. Noch zweimal schlafen...
Wir genießen hier wirklich unsere letzten Tage, aber freuen uns von Tag zu Tag mehr auf Bremen. Noch zweimal schlafen...
Sonntag, 16. Dezember 2007
Finally.......
Nach einigen schlaflosen Nächten, Wutanfällen, Verzweiflungen, Tränen und dem einen oder anderen Nervenzusammenbruch haben wir nun unser Auslandssemester hinter uns gebracht und letzten Freitag unseren letzten Essay eingereicht. Und wir sind stolz auf uns, auch wenn wir die Ergebnisse noch nicht haben. Es ist uns eine ganz schön große Last von den Schultern gefallen und das Gefühl alles erledigt zu haben ist wirklich schön. Wir haben uns durch Texte und Bücher gekämpft, in der Biblothek Stunden am Kopierer verbracht und manchmal Ewigkeiten nach bestimmten Büchern gesucht. Die letzten vier Wochen haben wir nichts anderes gesehen als unseren Laptop und unsere Studienunterlagen. Jeden Tag, von morgens bis abends, saßen wir an dem Wohnzimmertisch auf den unbequemsten Stühlen und sind immer halbe Tode gestorben, wenn das Onlinewörterbuch mal wieder nicht aufrufbar war. Da hat dann irgendwann nur noch Pilates geholfen. Die letze Woche habe ich mir dann immer Kissen auf meinen Stuhl gelegt, da mein Rücken angefangen hat zu schmerzen. Es gab Tage, da wäre ich am Liebsten nachts noch joggen gegangen, um mich überhaupt mal irgendwie zu bewegen. Wir sind dann einfach immer im Garten ein bißchen hin und her gesprungen. Zwischen dem ganzen Lesen und Schreiben haben wir natürlich auch mal gelacht - auch wenn dieses eher den Ursprung in der Verzweiflung hatte. Aber es war ansteckend und hat gut getan....
Und ganz ehrlich: Ich habe in diesen drei Monaten wirklich viel gelernt. Bin aber froh, dass es damit die nächste Zeit erstmal vorbei ist.
...Und nun sitze ich hier mit einem Glas Rotwein und blogge. Ohne irgendein ein Gefühl von Druck und Stress. Ganz relaxt höre ich Weihnachtslieder und mit meinen Gedanken bin ich schon wieder in Bremen bei meinen Liebsten.
Ich möchte allen danken, die mir in manchen Situationen ihr Ohr geschenkt und mich wieder aufgemuntert haben. Ich drück euch!
Eines bleibt noch zu sagen:
Liebe Christina, ich bin so froh, dass wir zusammen hier waren. Wenn ich nicht mehr weiter wusste, dann hast du mir geholfen und andersrum genauso. Wir waren ein ganz gutes Team. Selbst wenn die Nerven blank lagen haben wir uns nicht einmal gegenseitig angezickt.
Wir haben nun drei Monate ein Bett geteilt, was nicht gerade groß war. Und ich würde es jeder Zeit wieder mit dir teilen, solange es nicht unbedingt nochmals drei Monate sein müssen :-).
Hab dich echt in mein Herz geschlossen!
Und ganz ehrlich: Ich habe in diesen drei Monaten wirklich viel gelernt. Bin aber froh, dass es damit die nächste Zeit erstmal vorbei ist.
...Und nun sitze ich hier mit einem Glas Rotwein und blogge. Ohne irgendein ein Gefühl von Druck und Stress. Ganz relaxt höre ich Weihnachtslieder und mit meinen Gedanken bin ich schon wieder in Bremen bei meinen Liebsten.
Ich möchte allen danken, die mir in manchen Situationen ihr Ohr geschenkt und mich wieder aufgemuntert haben. Ich drück euch!
Eines bleibt noch zu sagen:
Liebe Christina, ich bin so froh, dass wir zusammen hier waren. Wenn ich nicht mehr weiter wusste, dann hast du mir geholfen und andersrum genauso. Wir waren ein ganz gutes Team. Selbst wenn die Nerven blank lagen haben wir uns nicht einmal gegenseitig angezickt.
Wir haben nun drei Monate ein Bett geteilt, was nicht gerade groß war. Und ich würde es jeder Zeit wieder mit dir teilen, solange es nicht unbedingt nochmals drei Monate sein müssen :-).
Hab dich echt in mein Herz geschlossen!
Dienstag, 11. Dezember 2007
Katze müsste man sein
Ich würde auch viel lieber auf den Büchern schlafen, als mit dem Kopf drüber zu hängen und sie zu lesen. Und ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr dieser Kater schnarchen kann. Ich weiß nicht wie oft ich ihn schon schlafend aus dem Zimmer geschleppt habe, weil ich diese Schnarcherei nicht ertragen kann. Ich muss dann jedes Mal drüber nachdenken, dass das Leben so ungerecht ist und ich nicht einfach wie der Kater den ganzen Tag schlafen kann und nur miauen bräuchte, damit mir jemand was "kocht".....Ich habe noch nie einen Kater gesehen, der sooooo viel schläft. So süß er auch ist, das macht mich einfach agressiv.
Ich werde ihn daher nun vom Tisch nehmen und nach oben bringen - soll er doch da weiter schlafen, dann muss ich mir das wenigstens nicht mit ansehen.
Ich werde ihn daher nun vom Tisch nehmen und nach oben bringen - soll er doch da weiter schlafen, dann muss ich mir das wenigstens nicht mit ansehen.
Sonntag, 9. Dezember 2007
With much love on your birthday....
For my sister!
Being silly,
having fun,
friends forever,
from day one...
Being nosy,
being nice,
giving hugs and good advice...
Knowing when
push comes to shove,
she will give you never ending love...
Year to year, your whole life through,
I will always be right here for you!
Ich bin so froh, dass ich dich habe und liebe dich sehr
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Alles scheiße.....
Wie ich schon ganz richtig vermutet hatte, ist es nun gegen Ende dieses Auslandssemesters alles andere als angenhem. Das Wort Scheiße trifft es schon echt gut - ich bitte um Entschuldigung für diesen vulgären Ausdruck, aber er ist so passend. Heute bin ich sehr, sehr schleichend vorangekommen, was mich relativ stark nervt. Ich würde so gerne das alles hier viel scheller über die Runden bringen, aber manchmal hat man keine Motivation und weiß nicht mehr wo oben und wo unten ist. Ich hoffe morgen kann ich mich besser konzentrieren. Ich dachte schon, dass das Studium in England nicht leicht wird - aber dass ich damit doch teilweise so zu kämpfen habe hätte ich nicht gedacht. Es liegt nicht ausschließlich an der Sprache - auch die Menge macht das Problem aus. Von dem Englischunterricht, wie man ihn aus der Schule kennt kann ich hier nur träumen. Doch damit brauche ich gar nicht anfangen, denn wenn ich es tun würde ließe man mich damit eh nicht in Ruhe. Täglich kämpfe ich mich durch Texte, von denen ich ohne mein Riesenwörterbuch nur die Hälfte verstehen würde. Ich bin halt keine Schülerin mehr in dem Sinne, sondern eine Studentin. Aber studieren ist schon in Bremen manchmal nicht ohne. Und schlecht ist mein Englisch auch nicht, jedoch fühle ich mich bei einigen Studienbüchern wie ein Kind, dem eine Menge Wörter an den Kopf geknallt werden und es gar nicht weiß was es damit anfangen soll - weil es nichts versteht. Und dann wird dem Kind ein Stift in die Hand gedrückt und gesagt, so Kleine na dann schreib jetzt mal einen zehnseitigen Aufsatz über das, was du gerade gelernt hast. Der einzige Unterschied zwischen mir und dem Kind ist, dass ich nicht auf Papier schreiben muss, sondern die Tasten auf meinem Laptop drücke. Das Drücken der Tasten erscheint mir wie eine Ewigkeit, weil man einfach die Worte nicht findet. Dabei hat man so viele Ideen im Kopf und kann sie so in Englisch nicht ausdrücken. Das ärgert mich enorm und ich bin ständig hin und her gerissen zwischen aufgeben, den Scheiß an die Wand zu knallen und andererseits will ich mich hier nur ungerne so runterziehen lassen und mir selbst beweisen, dass ich das schaffe. Ich sollte wohl der zweiten Sache treu bleiben und auf morgen hoffen.
Dienstag, 27. November 2007
Ein kleiner Schritt nach vorne
Den haben wir gestern gemacht. Wir hatten beide eine Präsentation im South-Africa-Seminar und haben diese gut gemeistert. Eine kleines Stücken Last ist damit bereits schon einmal abgefallen. Jetzt haben wir noch knappe drei Wochen Zeit für vier Hausarbeiten, wobei eine davon schon nächsten Montag eingereicht werden muss - hmmmmmm!
Falls ich also die nächste Zeit nicht viel bloggen werde, wisst ihr woran es liegt. Oder jeder meiner Einträge in etwa so anfängt: "Alles scheiße.....", dann wisst ihr auch woran es liegt.
Werde jetzt draußen eine Zigarette rauchen gehen, mir dann eine Tasse Glühwein warm machen und mich wieder vor meine Bücher klemmen.......
Falls ich also die nächste Zeit nicht viel bloggen werde, wisst ihr woran es liegt. Oder jeder meiner Einträge in etwa so anfängt: "Alles scheiße.....", dann wisst ihr auch woran es liegt.
Werde jetzt draußen eine Zigarette rauchen gehen, mir dann eine Tasse Glühwein warm machen und mich wieder vor meine Bücher klemmen.......
Donnerstag, 22. November 2007
Wie soll ich mich denn nun hinstellen???
Das habe ich heute nicht nur einmal gefragt. Um das Ganze hier zu erklären:
Christina und ich hatten heute ein Fotoshooting - ich weiß klingt komisch. Das dachte ich anfangs auch und war von der Idee erst ganz und gar
nicht begeistert, als wir auf dem Campus angesprochen wurden. Es ging um eine Promotion-Aktion für einen Frisörsalon. Chirstina war sofort begeistert und ich dankte zuerst freundlich ab. Bis mir dann jemand von rechts in die Seite stoß: " Ach jetzt komm schon, das wird sicherlich eine riesen Gaudi!" Ich war mir echt nicht sicher, ob ich soviel Spaß daran haben würde geschminkt zu werden, die Haare frisiert und die Nägel lackiert zu bekommen und sich dann vor die Kamera zu stellen, legen, was auch immer. Weiterhin würden wir auch ein leckeres Gläschen Prosecco bekommen. Na super - ich fragte nach Bier, wurde aber von der Promo-Tante leicht bekloppt angeschaut.
Nun gut dachte ich mir und stimmte zu. London hat aus mir schon eine richtige kleine Tussi gemacht. Aber ich muss sagen, dass ich nicht behaupten möchte da keinen Gefallen dran zu finden. ( Mimi und Sarah - wir gehen trotzdem noch im Tower rocken und ihr müsst keine Angst haben, dass ich da im kurzen Schwarze auftauche, hahaha.)
Um es vorweg zu nehmen: Der Tag hat in der Tat einen riesen Spaß bereitet. Ich wusste nicht, dass man für das ganze Tüdelüt eine sooooo lange Zeit brauchen kann, dennoch war es witzig.
Vor der Kamera war es dann richitg lustig. Das ich alles andere als professionell bin hat der Fotograf gesehen. Immerwieder wurde ich aufgefordert die Schulter höher, den Kopf etwas schräger und die Augen offen zu halten. Ich bewies mich nach ein paar Fotos dann aber doch als relativ lernfähig und Christina und ich posten was das Zeug hielt ;-)!
Zum Schluss sind ein paar wirklich schöne Bilder bei rumgekommen und ein Bier gab es auch noch!
Christina und ich hatten heute ein Fotoshooting - ich weiß klingt komisch. Das dachte ich anfangs auch und war von der Idee erst ganz und gar
Nun gut dachte ich mir und stimmte zu. London hat aus mir schon eine richtige kleine Tussi gemacht. Aber ich muss sagen, dass ich nicht behaupten möchte da keinen Gefallen dran zu finden. ( Mimi und Sarah - wir gehen trotzdem noch im Tower rocken und ihr müsst keine Angst haben, dass ich da im kurzen Schwarze auftauche, hahaha.)
Um es vorweg zu nehmen: Der Tag hat in der Tat einen riesen Spaß bereitet. Ich wusste nicht, dass man für das ganze Tüdelüt eine sooooo lange Zeit brauchen kann, dennoch war es witzig.
Vor der Kamera war es dann richitg lustig. Das ich alles andere als professionell bin hat der Fotograf gesehen. Immerwieder wurde ich aufgefordert die Schulter höher, den Kopf etwas schräger und die Augen offen zu halten. Ich bewies mich nach ein paar Fotos dann aber doch als relativ lernfähig und Christina und ich posten was das Zeug hielt ;-)!
Zum Schluss sind ein paar wirklich schöne Bilder bei rumgekommen und ein Bier gab es auch noch!
Montag, 19. November 2007
Für meine lieben Monozygoten!
Letztens fragte Achim mich, ob ich wüsste was Monozygoten sind. Meine Antwort: "Zwillinge!" Mir wurde daraufhin vorbehalten auf einem Fremdwörterlexikon zu schlafen. Dem ist nicht so. Das würde neben meinen Vokabelheften und den anderen Studienbüchern, auf denen ich bereits schlafe, doch ziemlich ungemütlich werden!
Da es hier nicht wirklich viel Neues zu berichten gibt, habe ich mit diesem Thema wieder einen Grund gefunden zu bloggen und mich nebenbei geschickt vor der ganzen Lernerei zu drücken.
Es gibt doch tatsächlich eine ganze Menge Zwillingsarten. Wir hätten da: eineiige Zwillinge, zweieiige Zwillinge, Polkörperchenzwillinge und die Zwillinge aus zweikernigen Eizellen. Als wären diesen Menschen nicht eh schon etwas Besonderes. Ich möchte mich aber nur auf die Monozygoten beschränken - die eineiigen Zwillinge.
Adrian ist sieben Minuten älter als Achim. Dies ist meist nicht unrelevant für das Gebiet der Zwillingsforschung.
Die Sprachentwicklung:
Die Defizithypothese besagt, dass die Sprachentwicklung von Zwillingen im jungen Alter meist um ein halbes Jahr verzögert ist, sich dies aber im Laufe der Entwicklung ausgleicht. Wie das im betrunkenen Zustand aussieht, dazu habe ich keine Studien gefunden. Die brauche ich aber auch nicht, um zu behaupten, dass Adrian in solch einer Phase die Defizithypothese um Jahre schlägt. Ich zitiere: "Duuu weiiiißt gar nisch wiiieeee beetruunken ich bin!" Die Älteren trifft das Leben teilweise härter. Dafür wusste Achim eine lange, lange Zeit nicht wann er denn nun Geburtstag hat. War es der 24. oder 26. August?? Oder sogar Dezember?? Hier greift das Beispeil des deiktischen Systems. Monozygotische Zwillinge entwickeln oft ein besonderes System. Wenn sie den Namen des einen Kindes verwenden, dann meinen sie entweder wirklich nur das eine Kind oder auch beide Geschwisterteile gleichzeitig. Dieses System hat in diesem Fall der Jüngere von beiden einfach umgedreht und es auf Zahlen statt Namen übertragen.
Weiterhin wäre da noch die Autonomiehypothese - bei jungen Monozygoten beobachtet man oft eine Art Sondersprache, auch Idioglossie genannt. Ich bin mir sicher, dass Achim und Adrian diese Sprache nie wirklich abgelegt haben sondern sie nur verbergen, bis sie alias Hanni und Nanni eines Tages, durch diese besondere Gabe, die Weltherrschaft an sich reißen. Wenn ihr so etwas wirklich geplant haben solltet, dann beeilt euch bitte! Sonst kommen euch Bill und Tom von Tokio Hotel noch zuvor - und das wäre der sichere Untergang für alle normal modebewussten heterosexuellen Menschen. Irgendwie macht mir das Angst!!!!
Zum Abschluss nun noch einen Witz. Extra für euch über Blondienen - kommt von Herzen ;-)
Eine Blondine kriegt Zwillinge und weint ununterbrochen. Da fragt sie die Schwester, warum sie weine.
Sie antwortet: "Ich weiß nicht, von wem das zweite ist!"
Da es hier nicht wirklich viel Neues zu berichten gibt, habe ich mit diesem Thema wieder einen Grund gefunden zu bloggen und mich nebenbei geschickt vor der ganzen Lernerei zu drücken.
Es gibt doch tatsächlich eine ganze Menge Zwillingsarten. Wir hätten da: eineiige Zwillinge, zweieiige Zwillinge, Polkörperchenzwillinge und die Zwillinge aus zweikernigen Eizellen. Als wären diesen Menschen nicht eh schon etwas Besonderes. Ich möchte mich aber nur auf die Monozygoten beschränken - die eineiigen Zwillinge.
Adrian ist sieben Minuten älter als Achim. Dies ist meist nicht unrelevant für das Gebiet der Zwillingsforschung.
Die Sprachentwicklung:
Die Defizithypothese besagt, dass die Sprachentwicklung von Zwillingen im jungen Alter meist um ein halbes Jahr verzögert ist, sich dies aber im Laufe der Entwicklung ausgleicht. Wie das im betrunkenen Zustand aussieht, dazu habe ich keine Studien gefunden. Die brauche ich aber auch nicht, um zu behaupten, dass Adrian in solch einer Phase die Defizithypothese um Jahre schlägt. Ich zitiere: "Duuu weiiiißt gar nisch wiiieeee beetruunken ich bin!" Die Älteren trifft das Leben teilweise härter. Dafür wusste Achim eine lange, lange Zeit nicht wann er denn nun Geburtstag hat. War es der 24. oder 26. August?? Oder sogar Dezember?? Hier greift das Beispeil des deiktischen Systems. Monozygotische Zwillinge entwickeln oft ein besonderes System. Wenn sie den Namen des einen Kindes verwenden, dann meinen sie entweder wirklich nur das eine Kind oder auch beide Geschwisterteile gleichzeitig. Dieses System hat in diesem Fall der Jüngere von beiden einfach umgedreht und es auf Zahlen statt Namen übertragen.
Weiterhin wäre da noch die Autonomiehypothese - bei jungen Monozygoten beobachtet man oft eine Art Sondersprache, auch Idioglossie genannt. Ich bin mir sicher, dass Achim und Adrian diese Sprache nie wirklich abgelegt haben sondern sie nur verbergen, bis sie alias Hanni und Nanni eines Tages, durch diese besondere Gabe, die Weltherrschaft an sich reißen. Wenn ihr so etwas wirklich geplant haben solltet, dann beeilt euch bitte! Sonst kommen euch Bill und Tom von Tokio Hotel noch zuvor - und das wäre der sichere Untergang für alle normal modebewussten heterosexuellen Menschen. Irgendwie macht mir das Angst!!!!
Zum Abschluss nun noch einen Witz. Extra für euch über Blondienen - kommt von Herzen ;-)
Eine Blondine kriegt Zwillinge und weint ununterbrochen. Da fragt sie die Schwester, warum sie weine.
Sie antwortet: "Ich weiß nicht, von wem das zweite ist!"
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